Dietlinde Hachmann

Auf den Spuren meiner Mutter in Kalkutta

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Die Buchautorin Dietlinde Hachmann präsentiert ihre Recherchen zu einer wunderbaren und spannenden, biografischen Liebes-Reise-Dokumentation in Form eines medialen Prologes.

 

Auf den Spuren meiner Mutter in Kalkutta

 

Die nicht alltägliche, fantastische Reise nach Indien von einer außergewöhnlichen Frau zu einer ungewöhnlichen Zeit

 

Während eines Besuches, bei dem Frau Hachmann ihrer Mutter viele Fragen über das Wieso, Weshalb und Warum der Reise nach Indien stellte, die sie 1956/1957 unternommen hatte, kamen sie darauf zu sprechen, dass sich noch viele Unterlagen dieser Reise im Besitz der Mutter befanden. Trotz inniger Bitten, diese anschauen zu dürfen, lehnte die Mutter ab. Da die Tochter es sich aber gewünscht hatte, versprach ihr die Mutter, dass sie alles nach ihrem Tod erhalten sollte. So geschah es.

 

Doch erst 15 Jahre später war Dietlinde Hachmann in der Lage dieses Erbe zu öffnen, es zu sichten und zu sortieren. Eine fast unglaubliche Geschichte ergab sich aus vielen Briefen, Aufzeichnungen, Fotografien und anderen Dingen. Da niemand aus der Familie etwas davon gewusst hatte, entschloss sich Frau Hachmann ein Buch darüber zu schreiben, das den Titel „Mein Wunscherbe“ trägt.

 

Diese einzigartige Familiengeschichte stellt die Grundlage des medialen Prologes dar. Dietlinde Hachmann folgte den Fußspuren ihrer Mutter und besuchte einige noch lebende Zeitgenossen sowie die Originalschauplätze in Kalkutta. Dort lernte sie das private Leben einer Brahmanenfamilie kennen. Entsprechend seltene Einblicke in die Lebensweisen werden dadurch geboten, die nicht ausschließlich von dem "armen" Indien berichten.

 

1.Teil des Prologes

 

Ich erzähle meine überwältigenden Eindrücke, die ich auf den Fußspuren meiner Mutter erlebt habe.

Über den Alltag und die Lebensgewohnheiten einer bengalischen Brahmanenfamilie, bei der ich gelebt habe. Über meine Beobachtungen auf den Straßen von Salt Lake, einem größeren Stadtteil von Kalkutta, vom bunten Leben auf der Straße im Zentrum, vom gigantischen Verkehr, Straßenhändlern, von lebhaften Märkten, Geschäften, auch vom Leben der armen Leute. Aber ich gebe ebenso einen Einblick in das gesellschaftliche Leben der reicheren Inder, vom Golfclub, vom Sari-Kauf im „first-class-Geschäft“, vom angenehmen Leben. Sogar von einer Segnung in einem ganz besonderen Tempel, dessen Besuch zwar irrtümlich zustande gekommen war, der aber vielleicht gerade deshalb zu einem unvergesslichen Erlebnis wurde. Schließlich von einem Handwerkerdorf, in dem nur Götter hergestellt werden und zum Schluss von einem Tempel, der ein Meisterstück filigraner Baukunst ist.

 

2.Teil des Prologes

 

Im zweiten Teil erzähle ich von meiner Mutter, die 1938 in Schottland studierte und dort der Liebe ihres Lebens begegnete, einem Studenten der Botanik aus Indien. Ich berichte darüber, wie ihr Leben zu Kriegszeiten und danach verlief und die Idee entstand, in Hamburg die Deutsch-Indische Gesellschaft e.V. zu gründen. Während ihrer Tätigkeit als Präsidentin lernte sie in Hamburg Nehru, den damaligen indischen Ministerpräsidenten kennen. Außerdem hatte sie es nach dem Krieg geschafft, ihre große Liebe in Indien wieder ausfindig zu machen. Ihr sehnlichster Wunsch, ihre große Liebe wieder zu sehen, erfüllte sich 1956, als sie sich auf die Reise nach Indien begab.

 

Auf dieser Reise durch das Land konnte sie im Himalaya bei aufgehender Sonne den Kanchenjungha, den dritthöchsten Berg der Welt bewundern, in Delhi den damaligen Präsidenten von Indien, Dr. Prasad, kennen lernen, traf dort nochmals mit Nehru zusammen und erlebte den Botanischen Garten in Kalkutta, in dem sich später eine besondere Tragik ereignen sollte.

 

Ablauf einer Veranstaltung:

Vortragslänge 1. Teil ca. 45 min

Pause empfohlen ca. 30 min

Vortragslänge 2.Teil ca. 30 min

 

Kooperationsideen für die Abrundung dieser Veranstaltung, je nach Möglichkeit:

 

-Indischer Gastronom für die Bewirtung

-Einbindung in Vortrag mit örtlichem indischen Musiker (Tabla, etc.)

-Einbindung indischer Tanzbeitrag (vor oder nach dem Vortrag)

-Einbindung indischer Musikbeitrag

-Einbindung indische Filmbeiträge